Homepage von Gábor Báthory
Hauptseite Beruflich Privat Kontakt Links
EN HU

 

Die Jungfrau ist auf der Oberfläche des Alletsch Gletschers am leichtesten zugänglich, daher sind wir auf den Gletscher gestiegen, sobald wir die Zunge erreicht haben und haben unsere Reise darüber fortgesetzt. Wir waren zum ersten Mal im Leben auf einem Gletscher, was bestimmte Gefahren beinhaltet. Es reicht, nur ein wenig zu stolpern, die grobe Oberfläche des Gletschers verletzt die Haut sofort. Hier ist der verletzte Held der in die Spalte gefallen, jedoch alleine herausgeklettert ist (oder wäre zumindest alleine herausgeklettert, wenn wir ihm nicht geholfen hätten, eigentlich ist er gar nicht hineingefallen, er ist nur ein wenig gestolpert).
Die Gletscherbäche sind zwar eiskalt, nach dem ganztägigen Schwitzen lässt man sich aber davon nicht mehr beeinflussen und freut sich nur aufs Baden. Der zugängliche Teil des Baches war vom Ende des Gletschers nur ca. 50 m entfernt, ich hatte trotzdem Lust aufs Baden...
...und so tat es auch Dani.
Wie man an den Gipfel herankommt, es sind auf dem Gletshcer viele Spalten, daher geht man statt auf dem Gletscher, auf dem Grat weiter. So einfach ist es aber auch nicht: Seil, Sicherung, Hängen. Das Seil unten hängt fast senkrecht, und ich brauche nicht zu erwähnen, wer daran hängt.
Nach ein bis zweimaliges Hinunterhängen am Seil sind wir auf dem Gipfel angekommen. Im Hintergrund kann man über meinem Kopf den Mönch und hinten links den Egger sehen und wenn man auf den hinaufführenden Weg zurückblickt...
...den Alletsch Gletscher - Europas längsten Gletscher.
Auf dem Rückweg sind wir schon blitzschnell vorwärtsgekommen und haben eine Gletscherspalte nach der anderen übersprungen, was sehr viel Spaß gemacht hat.